2026 geht es bei Produktivität nicht mehr um bessere To-do-Listen oder noch ein Tool. Es geht darum, Probleme direkt zu lösen. Eigene kleine Software, Automatisierungen, interne Tools. Dinge, für die man früher Wochen, Meetings und externe Hilfe gebraucht hätte, entstehen heute oft in ein paar Stunden mit KI. Wer seinen Arbeitsalltag ernsthaft vereinfachen will, kommt an diesem Shift nicht vorbei. Und genau hier setzt diese Geschichte an …
… Vor ein paar Jahren wäre das völlig absurd gewesen.

Damals hieß „neues Tool“:
Meeting. Noch ein Meeting. Lastenheft. Agenturgespräch. Budgetfreigabe. Warten. Nachschärfen. Warten. Und irgendwann… vielleicht.
Heute heißt es: Problem → Beschreibung → Bauen.
Nicht perfekt. Aber funktionierend. Und vor allem: jetzt.
Früher war Software etwas, das man bekam.
Jetzt ist sie etwas, das man macht.
Ich baue seit meiner Teenagerzeit eigene Tools. Ich hatte mehr Zeit als Geld. Also habe ich Dinge selbst gelöst.
Aber selbst dann war Software schwer.
Zwei Systeme verbinden? Viel Spaß.
Jede Schnittstelle ein eigenes Projekt.
Heute ist das anders.
Nicht, weil plötzlich alle coden können.
Sondern weil sich die Rolle verschoben hat.
Ich erkläre was ich brauche.
Die KI kümmert sich um das wie.
Der Moment, in dem es „klick“ gemacht hat
Der erste echte Aha-Moment war banal.
Unser CRM und unser Projektmanagement lebten in zwei Welten.
Deal abgeschlossen → jemand legt manuell ein Projekt an.
Irgendwann dachte ich: Das ist Quatsch.
Also habe ich einem KI-Coding-Assistenten beschrieben, was passieren soll:
Wenn ein Deal abgeschlossen wird, erstelle automatisch ein Projekt mit den richtigen Daten.
Einige Rückfragen vom KI Agenten und drei Stunden später lief ein kleines Tool, das genau das tut.
Kein Entwicklerteam.
Keine externe Beratung.
Kein Ticket.
Nur eine Idee, ein klarer Wunsch und ein halber Nachmittag.
Excel war nie das Problem. Es war nur das letzte Symptom.
Der nächste Schritt war intern.
Unsere Budgetplanung bestand aus Excel-Dateien, die niemand mehr anfassen wollte.
Zu viele Verknüpfungen. Zu viel Angst, etwas kaputt zu machen.
Also habe ich mir gesagt: Wir bauen das neu. Einfach. Browserbasiert.
Diesmal mit Anthropic und Claude Code.
Ich habe erklärt, wie wir denken, nicht wie man rechnet.
Claude hat die Struktur gebaut, Funktionen vorgeschlagen, Fehler vermieden.
Nach einem Tag war das Ding live.
Seitdem nutzt es jeder im Team.
Was sich hier wirklich ändert
Das alles sind keine „coolen Demos“.
Das sind echte Probleme im Arbeitsalltag.
Und genau das ist der Punkt.
Ich muss kein:e Entwickler:in sein.
Ich muss mein Problem verstehen.
Der Rest ist Zusammenarbeit. Nur eben mit einer Maschine.
Natürlich wird man weiter Software kaufen.
Natürlich wird nicht alles selbst gebaut.
Aber die Frage hat sich gedreht.
Nicht mehr:
Welches Tool kaufen wir?
Sondern:
Können wir das selbst lösen – schneller, günstiger, passender?
Wer diese Frage heute nicht stellt, zahlt morgen den Preis.
In Geld. In Zeit. In Abhängigkeit.
Mein Fazit
Ich habe lange nicht mehr so viel Spaß an Arbeit gehabt wie gerade.
Nicht, weil alles einfacher ist.
Sondern weil ich wieder gestalten kann.
Idee → Umsetzung → Ergebnis.
Wenn du 2026 ein Problem siehst, frag mal Claude oder ChatGPT, ob ihr's zusammen lösen könnt.
Die Antwort ist überraschend oft: Ja.
